Bikelove

Heute möchte ich einen kleinen Einblick geben zur Ideenfindung, Touren der letzten Jahre und die Drahtesel welche mir gehören und gehört haben.

Mein erstes Fahrrad, ein Genesis Alpha 26“

Dieses Rad kaufte ich mir in meiner Lehrzeit aus einer spontanen Idee heraus. Nach einigen Jahren im Keller revitalisierte ich es um damit täglich in die Arbeit zu fahren. Daraus entwickelte sich die Leidenschaft Touren zu fahren und auch kleine Reparaturen selbst vorzunehmen.

2015 kam die Idee mit dem Rad zum OZORA Festival nach Ungarn zu treten, rund 300 Kilometer von Graz entfernt. Mit der Hälfte an verfügbaren Gängen, einer kaputten Federgabel und einem viel zu kleinem Fahrrad ging es in Richtung Ungarn.

2 1/2 Tage später war ich kaputt aber glücklich am Ziel!

2016 musste dann etwas Besseres her.
Ein KTM Alp Cross 26″ wurde meins 🙂 Dazu gleich ordentliche Vaude Packtaschen, das Fahrradreisefieber hat mich gepackt.

Die erste 2 tägige „Testtour“ über den Radlpass ins Drautal.

2017 gings dann unter anderem erneut in Richtung OZORA. Diesmal ab Villach durch das Drautal, ein kleines Stück Kroatien und wieder entlang des Plattensees.
37 Grad Sommerhitze, 8 Liter Wasser täglich, aber mit einem perfekt abgestimmten Bike war ich weniger kaputt aber glücklicher den je.

Irgendwann merkt man die Grenzen eines Mountain/Trekkingbikes.Man möchte weiter und schneller vorankommen. So ist auch ein Cube Cross Race SL in meinem Besitz welches im Winter auf der Walze steht und derzeit für das Indoortraining verwendet wird

Seit dem Kauf im Dezember 2016 verbrachte ich schon Stunden auf dieser Rennmaschine

Nun sind es noch rund 80 Tage bis zum Start meines Sabbaticals. Mein Abfahrtstermin wird sich zwischen 4. und 6. April bewegen. Lisa hat bereits den Flug nach Kreta gebucht und die restliche Ausrüstung liegt bereits in meinem Büro bereit zum Verbau.

Die Spannung steigt, die Freude aber auch 🙂

Happy Biking

Stefan

T – 123

Der Winter ist da!
Zeit um Ziele festzulegen & Routen zu planen. Grübeln über die Möglichkeiten Gewicht einzusparen – bringen sich abgeschnittene Zahnbürsten wirklich was?
Campen oder Couchsurfen?
Nudeln oder Reis?
Klickpedale oder Turnschuhe?
Standardkurbel oder Kompaktkurbel?

Fest steht: Es geht in der ersten Aprilwoche los!

So ungefähr wird die Route nach Athen aussehen. 2000 Kilometer und 20.000 Höhenmeter

Als Zwischenziele angesteuert werden die Plitvicer Seen, die Bucht von Kotor sowie Podgorica. Ich möchte erst ab Split die Küste entlang fahren, genug Tage um das Meer zu genießen.
Athen sollte dann nach rund 25 Radeltagen in Sichtweite sein. Das wären rund 80 Kilometer am Tag mit gut 10 Tagen Pause für Sightseeing etc.

Retour gehts dann, wenn alles klappt, in Bari oder Brindisi los. Das wird spontan entschieden wo die Fähre günstiger hin ist.
1800 Kilometer und nur 17.000 Höhenmeter.
Ich war noch nie südlicher als Bologna, daher wird Neapel, Rom und alles was sich so ergibt am Weg gen Norden angesteuert.
Tool und die Smashing Pumpkins spielen am 13. Juni ein Konzert in Florenz. Wär schön, wenn es sich ausgeht!
Italien wird aber definitiv genossen!

Ausrüstung

Nach meinem Sturz im Juli musste ein neues, alltagstaugliches Gefährt her.
Relativ schnell fiel die Entscheidung für ein richtiges Reiserad, da Umbauten meist recht teuer und nie 100% stimmig sind. So stand nach einigen Wochen ein Ortler Grandtourer 2 im Fahrradkeller. Das Monster bringt stolze 14 Kilo auf die Waage und fühlt sich wie ein Wohnzimmer an.

Ein paar Feintunings werden noch gemacht. Kurbel und Zahnkranz werden noch gewechselt, wie sollte man mit einer 53/39er Übersetzung und geschätzt 30 Kilo Gepäck einen Berg raufkommen?

Hier steht definitiv eine Testfahrt mit ordentlich Zuladung an.

4 Ortlieb Taschen für vorne und hinten sowie eine Lenkertasche machen die Sache perfekt. Mein kleines Wurfzelt muss ich im Frühling nochmals überprüfen, das hat schon einige Nächte hinter sich und gehört wahrscheinlich erneuert werden. Für das Routing und Tracking habe ich mir eine Garmin Fenix 5x Plus Uhr gekauft, ich weiß jedoch nicht ob sich das kleine Display im Alltag beweist – testen, testen, testen!

In der Zwischenzeit ist Ortli aber im Winterschlaf 🙂 Dream well!